Herzlich willkommen im Schneckenhaus!

"Alles braucht Z e i t: erkennen, begreifen, verstehen…
Kinder sind n e u in dieser Welt, sind n e u g i e r i g.
Sie wollen verstehen: genau betrachten – immer wieder sehen
Vertraut werden – zuhören – Unterschiede wahrnehmen…
Sie wollen begreifen: anfassen – fühlen – schmecken – riechen."
- Anne Kettner-Grosbüsch -

Aktuelles

 

Zweite Rezertifizierung zum Gesundheitskindergarten KITA Vital

Wir freuen uns sehr über die Erneuerung unseres Zertifikats KITA Vital.
Dieses Zertifikat steht für eine ganzheitliche Gesundheitsförderung und Prävention.
Diese Arbeit in Erziehungspartnerschaft mit unseren Familien führen wir auch weiterhin sehr gerne aus; denn die Lebens-, Spiel- und Lernbedingungen im Alltag prägen schon früh die physische und psychische Entwicklung jedes einzelnen Kindes.
Der Kindergarten ist neben dem Elternhaus ein Ort, an dem entscheidende Entwicklungsprozesse beim Kind stattfinden. Hier setzen wir an, indem wir gesundheitsgerechte Rahmenbedingungen schaffen.
Dabei orientieren wir uns an dem wissenschaftlich anerkannten Konzept der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BzgA.
In unseren Kita-Alltag integrieren wir täglich die Gesundheitsthemen Ernährung, Bewegung und Entspannung.
Da können die Kinder sich z.B. aus dem selbst angelegten Hochbeet mit gesundem Essen bedienen und beobachten gleichzeitig, wie es entsteht.
Gemeinsam mit den Kindern entstehen immer wieder neue Projekte, die Spaß machen und lerhrreich sind und somit auch für Nachhaltigkeit sorgen.

Das „Schneckenhaus“ lässt grüssen

 

 


 

Musikworkshop „ Liedergarten“ mit unseren Kindern ab vier Jahren

 

Wir freuen uns darüber, dass uns ein besonderer Musikworkshop mit unseren vier- bis sechs Jährigen aufgrund von Elternengagement gesponsert wird.

 

Mit viel Gesang, Tanz, gehörter und selbst gemachter Musik heißt es zurzeit bei uns jeden Dienstag:

„ Kommt mit in den Liedergarten“.

Der Liedergarten ist ein Konzept des Chorverbandes NRW zur musikalischen Frühförderung namens „Toni singt“. Frau Judith Kaufmann-Schlenker führt dies im Rahmen eines zehnmaligen Musikworkshops in unserer Kita durch, in welchem sie die Kinder spielerisch an Klänge, das Singen und Erleben von Musik herangeführt.
Es werden orffsche Instrumente eingesetzt und verschiedenste Materialien zur Wahrnehmungsförderung. Z.B. ein „Wolkenbett“ mit Federn. Durch die spielerische Schulung des Gehörs und des Rhythmikgefühls wird ein kreativer Umgang mit der Sprache ermöglicht. Das Experimentieren mit der Stimme bildet die Basis hierfür.

 


 


 „Ausflug ins Bilderbuchmuseum Burg Wissem“

Wie entsteht ein Buch mit Bildern und Text?
Dieser Frage gingen wir mit unserer Kindergruppe nach. Wir meldeten uns im Bilderbuchmuseum in Troisdorf an und erhielten eine spannende und kindgerechte Führung durch die aktuelle Ausstellung "Über Tisch und Bänke".


In den großen Räumen der alten Burg staunten wir über die Originalbilder aus Astrid Lindgrens Büchern, wie z.B. "Pippi Langstrumpf" oder "Karlson vom Dach". Wir erfuhren, dass Frau Lindgren die tollen Geschichten geschrieben hat und Iion Wikland die wunderbaren Bilder dazu gemalt hat. Außerdem durften wir selbst Pirat spielen, Buden bauen, den Tisch decken und hörten die Geschichte "Lotta kann Rad fahren".

Im Anschluss gab es für alle Kinder ab 4 Jahren einen Workshop. Angelehnt an "Karlson", der immer behauptet, er sei der "Weltbeste in Allem, hieß es: Überlegt doch mal, was ihr ganz besonders gut könnt. Euch fällt bestimmt Etwas ein. Jeder ist nämlich einzigartig und ganz besonders.

Dazu fiel den Kindern ein...Rad fahren, Malen, Klettern, Singen.. und schon entstanden schöne Bilder. Die wurden ausgeschnitten und zu einem Gemeinschaftsbild zusammengeklebt. Es hat Spaß gemacht und wir haben wieder dazu gelernt!

Anschließend ging es ab auf den Spielplatz, wo uns schon die jüngeren Kinder erwarteten. Dort fand unser Ausflug seinen Ausklang mit viel Bewegung und Wasserspaß an der Matschanlage. Am nächsten Tag in der Kita entstand bei den Kindern die Idee, auch Geschichten zu erfinden und aufzumalen und die Erwachsenen schreiben den Text dazu.
Eine super Idee! So entstehen Bilderbücher, das wissen wir jetzt.



 „Schneeklöße herstellen, um Wünsche zu erfüllen“

Kinder spielen immer wieder die Welt der Erwachsenen nach – was sie sehen, wird im Rollenspiel nachgeahmt, ausprobiert und nach ihren eigenen Vorstellungen wird das „Drehbuch“ auch mal umgeschrieben.
So geschehen auch in unserer Kita „Schneckenhaus“, bei der wir vor kurzem Zeugen einer erstaunlichen Beobachtung einiger fünfjähriger Kinder wurden:

Mehrere Kinder formten Schneebälle mit den Händen und „panierten“ sie anschließend in ausgebuddeltem Sand. Auf die Erzieherfrage, was das denn tolles gäbe, antwortete Kind 1: „Das gibt „Schneeklöße“! Kind 2: „Ja, die wollen wir verkaufen. Dann haben wir Geld für den Kindergarten. Dann kaufen wir was dafür!“

Die „Produktion“ wurde dann engagiert fortgesetzt und mit allem, was sich an Steinchen, Stöckchen oder auch gefrorenen Eisstücken fand, wurden die fertigen „Klöße“ bezahlt.
Kurze Zeit vorher hatten unsere Kita-Kinder eine Aufstellung von Wünschen für die Anschaffung von neuem Spielmaterial gemacht. Die Erfahrung, dass die Erfüllung von Wünschen, insbesondere der materiellen, nicht selten Geld kosten, wird auch schon im Kindergartenalter gemacht.

Glücklicherweise erhält man allerdings manchmal auch Geschenke. Wie zum Beispiel aktuell die großzügige Spende der Raiffeisenbank Schönenberg in Höhe von 700,- €, für die sich alle Kinder und Erwachsene vom „Schneckenhaus“ herzlich bedanken.
Somit hat unsere Geschichte von den „Schneeklößen“ und der Erfüllung unserer Wünsche ein erfreuliches Ende gefunden!





 Wasserprojekt

Wir erlebten Wasser mit allen Sinnen. Dies bedeutete für unsere Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren, dass sie viele unterschiedliche Erfahrungen sammelten. Es wurden spielerisch physikalische Eigenschaften von Wasser erforscht. Durch Beobachten, Experimentieren und der Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Phänomenen wurden die Kinder zum logischen Denken angeregt. Gemeinsam wurde ausprobiert, Überlegungen angestellt, nach Lösungen gesucht und somit das eigene Wissen erweitert.




Gestaunt wurde über die Feststellung: Ohne Wasser gibt es kein Leben!

In der KSK Filiale in Ruppichteroth kann man Auszüge aus unserer Projektarbeit zurzeit betrachten und ein kleines physikalisches Wasserexperiment selbst ausprobieren.

 


September 2016

Erster Kindersachenbasar im Schneckenhaus

Der Vorschlag einiger Eltern doch auch einmal einen eigenen Basar zu organisieren, wurde von den Eltern und unserem Elternrat spontan umgesetzt, und kurzfristig wurde der erste Herbstbasar auf die Beine gestellt.

 

Durch das traumhafte Wetter, konnten fast alle Stände im Aussenbereich aufgebaut werden. Im großen Gruppenraum wurden Kaffee, Kuchen, und Erfrischungsgetränke angeboten.



 


 Juni 2016

Ökumenische KITA Vital „Schneckenhaus“ wird rezertifiziert
Wir freuen uns über die erfolgreiche KITA Vital - Rezertifizierung unseres Kindergartens.
Das Zertifikat überbrachte uns Frau Gross (Projektreferentin von Kivi e.V.) mit viel Lob für unser Gesundheitskonzept, welches wir in unseren täglichen Kita-Alltag mit einfließen lassen.
Zu diesem freudigen Ereignis wurde natürlich mit einem leckeren selbstgemachten Vitaminsmoothie mit allen Kindern und Erwachsenen angestoßen. Auch weiterhin halten wir fest an unseren Schwerpunkten
Ernährung, Bewegung und Entspannung
denn Spaß am Lernen braucht eine ganzheitliche Basis.
Die Lebens-, Spiel- und Lernbedingungen im Alltag prägen schon früh die physische und psychische Entwicklung jedes einzelnen Kindes. Der Kindergarten ist neben dem Elternhaus ein Ort, an dem entscheidende Entwicklungsprozesse beim Kind stattfinden.
Diese Prozesse möchten wir mit gesundheitsgerechten Rahmenbedingungen begleiten und unsere Kinder zunehmend zu einem nachhaltigen gesundheitsbewussten Verhalten hinführen.
Mit vielen Projekten, die Spaß machen und Lernerfahrungen ermöglichen werden wir unsere praktische Arbeit im Sinne von KITA Vital fortsetzen.

 

 


Dezember 2015

 

So gestalteten wir die Wartezeit auf Weihnachten

 

Schon vor dem ersten Advent besuchten die Kinder gemeinsam mit ihren Familien die kleine Kapelle in Bröleck. Dort feierten wir in gemeinsamer Gestaltung mit Herrn Pfarrer Neuhaus einen Kindergottesdienst. Mit der Geschichte von „Simon, dem Hirtenjungen“ wurde die Adventszeit und Wartezeit auf das Christkind und den Heiligen Abend eingeleitet. Abgerundet wurde der festliche Rahmen mit dem Harfenspiel einer Mutter.

Auch das Schmücken des Weihnachtsbaums der Kreissparkasse in Ruppichteroth stellte eine vorweihnachtliche Aktion mit unseren Vorschulkindern dar. Mit viel Freude wurde der Baum mit selbst gebastelten Eulen, Sternen, Herzen und Glöckchenbändern gestaltet.

Der „etwas andere Adventskalender“ sollte den Kindern die Wartezeit auf besondere Weise bereichern. Ein Überraschungspaket wanderte jeden Tag zu einem anderen Kind nach Hause und gab Gelegenheit, den Inhalt zu genießen.

Nun, zu Beginn des neuen Jahres wünschen wir allen einen guten Start und freuen uns auf viele schöne Aktivitäten.

 

 


September 2015 

 

Wo wachsen auf dem Eichhof die Tomaten? 

 

Dieser Frage wollten wir nachgehen und haben uns mit der gesamten Kindergruppe auf den Weg gemacht.

 

Der Eichhof (Lebensgemeinschaft für Menschen mit Behinderung) liegt für unsere Kinder hinter dem nächsten „Berg“ ca. 2 km entfernt.

 

Nach einem guten Fußmarsch kamen wir am großen Gewächshaus an und staunten über die übergroßen Tomatenpflanzen. Diese wachsen dort bis unter das Glasdach. Wir haben gelernt, dass Tomaten ganz viel Wärme und Licht brauchen und Regen gar nicht mögen. Deshalb wachsen sie am besten in einem Glashaus. Die schönsten, roten und reifen Tomaten durften wir dann selber pflücken.

 

Aber auch der Kartoffelacker war für alle Kinder wie eine große „Schatztruhe“. Wir durften nach Kartoffeln graben und fanden Große, Kleine, Dicke und Dünne. An einem wunderschönen Aussichtsplatz auf dem Eichhofgelände wurde anschließend Picknick gemacht.

 

In der nächsten Zeit schauen wir uns genau an, was sonst noch so über und unter der Erde wächst und welches Gemüse und Obst wir ernten können.

 

Viele Grüße aus dem „Schneckenhaus“

 

 


 

Mal wieder viel los bei uns im „Schneckenhaus“

Eine Waldwoche mit Besuch von Förster Klaus Koldert bot uns ein ganz besonderes Erlebniss: Angefangen mit Wald- und Wiesenpicknick über Bacherkundungen, Staudamm bauen, Klettern am Steilhang bishin zur Entdeckung von echten Dachshöhlen. Wir haben wieder dazu gelernt und uns vielen motorischen Herausforderungen gestellt. Alle Kinder sind der Meinung: Eine ganze Woche im Wald sein möchten wir nochmal!

Das Projekt Fahrrad fahren wird in unserer Kita ganz groß geschrieben. Wir besitzen Dank Ralf Wüllenweber  (Radladen Ruppichteroth) unterschiedlich große und kleine Fahrräder und für unsere Jüngsten gibt es Laufräder. So wird auf unserem Außengelände immer fleißig geübt. Die meisten Kinder können seit diesem Frühjahr Rad fahren. Dieses Ergebnis löste beim diesjährigen Fahrradsicherheitstraining, bei Herrn Judt (JSRG Katzwinkel e.V) und Herrn Keuenhof (SPD Ruppichteroth als Sponsor) wahre Begeisterung aus. „Eure Kinder fahren hier über dem Durchschnitt“, so Judt. Eine Urkunde für jeden Radfahrer gab es natürlich dann auch noch.

Ein weiteres Projekt stellt der Werkzeugführerschein dar. Diesen erhielt bisher jedes Kind, welches den Umgang mit Hammer, Schraubenzieher, Säge u.s.w. geübt hat und auch wichtige Regeln für`s Werken kennt. Im Anschluss an eine Besichtigung der großen Werkstatt von Familie Gießelbach, wurde von uns eine eigene kleine Werkstatt mit echtem Kinderwerkzeug ausgestattet.

Nach vielen hier genannten und nicht genannten Aktionen in unserer Kita erwartet uns nun zum Ende dieses Kindergartenjahres die Ferienzeit. Das Motto unseres Sommerfestes stimmte auch schon mal darauf ein. Unser Elternbeirat hat sich dieses Jahr etwas ganz Besonderes ausgedacht. Die vier Mitglieder tauschten fleißig Ideen aus und es entstand eine spannende Schnitzeljagd für alle Kinder. Der Rabe Rudi benötigte unsere Hilfe, um den Streich von Waldwichteln aufzudecken. Die hatten nämlich seine kompletten Reiseutensilien und einen wichtigen Schlüssel versteckt. Zum Glück wurde alles wiedergefunden. Aber dafür mussten wir schwarze Rabenfedern finden, Uhrziffern suchen, in einen Zauberbrunnen fühlen, als „Dreibein“ laufen und vieles mehr. Vielen Dank unserem Elternbeirat für dieses tolle Engagement.

 


 

Neue Musikinstrumente für Rhythmikstunden und Klanggeschichten

Dank einer Spende der Raiffeisenbank Schönenberg in Höhe von 800 Euro wurde uns der Einkauf zahlreicher Musikinstrumente ermöglicht.

Zu den Anschaffungen zählten verschiedene Trommeln, Rasseln unterschiedlicher Art, Klanghölzer, Becken, Triangeln …. Die Favoriten der Kinder stellen unter anderem ein großer Gong sowie eine Ozeandrum dar. Diese hat ihren Namen, weil sie durch die Bewegung zahlreicher Kügelchen im Inneren der Trommel ein Geräusch wie Meeresrauschen erzeugt.

 Da die musikalische Förderung sich sehr positiv auf die kindliche Entwicklung auswirkt, freuen sich Kinder und Erzieher gleichermaßen über die neuen Möglichkeiten.

Klanggeschichten“ und „Rhythmikstunden“ werden gestaltet. Kleine und größere Ohren horchen aufmerksam den unterschiedlichen Tönen und fühlen die Vibrationen. Hierbei lernen die Kinder spielerisch und mit viel Freude, so dass sich die Eindrücke tief einprägen. Ob sich ein Instrument sanft auswirkt oder voll und ansprechend klingt, ob man mit der Hand selbst ein Geräusch erzeugen kann oder ein Hilfsmittel benötigt, ob es laut und leise erzeugt werden kann. Eine Erfahrung mit allen Sinnen.

 Aber auch immer wiederkehrende Abläufe des Tages werden rituell mit hörbaren Signalen begleitet.

Selbst nach dem Essen läuten die Kinder jetzt gerne per Gong die Aufräumzeit ein.

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